"ab imo pectore"

Einmal möchte ich noch fliegen,

Weit über die Wolken hinaus,

Noch einmal fliegend,

Knippst ich das Mondenlicht aus.

 

Einmal möchte ich rennen,

So schnell wie der Wind.

Blitz würden Sie mich nennen,

Und lachen mein Kind.

 

Einmal möchte ich noch schwimmen,

Tauchen, tief wie das Meer.

Höchste Berge erklimmen,

Das fiel mir nir nicht schwer.

 

So lieg ich jetzt hier,

Der Tod neben mir,

Krankenblässe zur Zier,

Verbleibende Stunden noch vier.

 

Was würde ich nur geben,

Die Jugend noch einmal zu erleben,

Hab ich über die Alten gelacht,

Die diesen Satz gebracht.

 

Und nun liege ich hier,

Der Tod neben mir,

Bin gefesselt, nicht frei,

Bleiben mir Stunden noch drei.

 

Hätte ich das Leben geehrt,

Die Stunden genossen.

Was meine Eltern mich gelehrt,

Hab ich in den Wind geschossen.

 

So liege ich jetzt hier,

Der Tod neben mir,

Zwei Stunden vergangen,

Nur am Vergangenen gehangen.

 

Und die letzte Stunde nun,

Möchte ich gern ruh'n,

Kann nichts mehr tun,

Nur noch alleine ruh'n.

.

.

.

.

Und so steh ich jetzt hier,

Das Leben hinter mir,

Die Frage, die mich treibt,

Wieviel Zeit mir hier jetzt bleibt?

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